„In der dunklen Nacht, ist ein Stern erwacht, leuchtet hell am Himmelszelt schenkt sein Licht der ganzen Welt!“
Das Adventsgärtlein ist ein noch „junges“ Fest und stammt wohl aus dem bayrischen Wald. Von dort ist es in die Schweiz getragen worden und hat zunächst in den heilpädagogischen Einrichtungen Fuß gefasst. 1925 ist es erstmals im Sonnenhof in Arlesheim gefeiert worden. Später ist es in die Waldorfkindergärten „weitergewandert“ und auch in die untersten Klassen der Waldorfschulen. Heute ist der Brauch, ein Adventsgärtlein zu feiern, in ganz vielen Waldorfeinrichtungen zu finden, wie auch bei uns an der Schule.
Dieses Ritual steht für den Weg, den wir in der Adventszeit innerlich zurücklegen. Wir entzünden unser kleines Licht an dem großen Weihnachts- oder Christuslicht und tragen es dann in die dunkle Welt hinaus. Das ist ungemein tröstlich, wenn draußen in der Natur die Dunkelheit am größten ist. Das Adventsgärtlein ist auch ein Vorbote des Weihnachtsfestes. Wir machen uns auf den Weg das Christkind zu empfangen.
Wir freuen uns auf weitere gemütliche Momente in der Vorweihnachtszeit.